Chrysanthemengala „Bilder einer Ausstellung“ – Werke von Nickert und Schüssler

Dabei wird das große Blasorchester unter der bewährten Leitung von Musikdirektor Joachim Volk nicht nur anspruchsvolle Blasmusikliteratur mit bildlichem Bezug zu Gehör bringen. Neben den Klängen des Blasorchesters werden auch Bilder und Kunstwerke regional bekannter Künstler den Abend gestalten. Die Stadtkapelle möchte damit Bilder nicht nur in Form von Tongemälden präsentieren, sondern auch visuell den Besuchern Kunst präsentieren. Die Altenheimerin Doris Nickert und der bekannte Lahrer Künstler Günter Schüssler werden Werke aus ihrer Sammlung ausstellen. Musikalisch lädt das Orchester mit den Werken „Skulpturen einer Ausstellung“ von Kees Vlak und einer besonderen Transkription für Blasorchester von Modest Mussorgskys weltberühmten „Bildern einer Ausstellung“ zu einem Rundgang – einer Promenade – durch die Exponate ein. Gerade bei letzterem Werk stehen Klangvielfalt und Klangraffinement im Vordergrund – man denke nur an die beiden am Ende der Komposition stehenden großen Orchestergemälde „Baba Jaga“ und „Das große Tor von Kiew“. Die Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester „Colours“ von R. Cichy beschäftigt sich dagegen musikalisch mit der Vielfalt der Farben der Natur. Eines der Lieblingswerke des Orchesters, die „Music for a movie pictures“, widmet sich im Kontrast dazu der Kraft der bewegten Bilder und lädt die Zuhörer zu einem spannenden, rasanten, klischeehaften, manchmal etwas kitschigen, aber garantiert mit Happy-End verlaufenden Kinofilm ein. Professionell präsentiert und verknüpft wird das Ganze von Hit-Radio-Ohr-Moderator Markus Knoll. Karten gibt es im Vorverkauf (7 Euro / 4 Euro) bei Musik-Eichler (Arena), im KultourBüro der Stadt Lahr und bei den Musikerinnen und Musikern sowie an der Abendkasse (8 Euro).

Neue Kurse für die Kleinsten

Musik gibt es bei der Stadtkapelle Lahr e.V. bereits für die ganz Kleinen. Die Starterkids sind ein musikalisches Angebot für Kinder ab zwei Jahren. Ziel dieses Kurses ist es, den Kindern einen ersten spielerischen Zugang in die wunderbare Welt der Musik zu eröffnen. In dem Kurs wird gemeinsam mit einem Elternteil gesungen, getanzt und musiziert. Bestandteile der Stunden sind Kinderlieder, einfache Singspiele, Rhythmusspiele, Tanzbewegungen und vieles mehr. Information und Anmeldung unter 07821/997250.  Die Stadtkapelle bietet außerdem Kurse der musikalischen Früherziehung für Kinder ab vier Jahren an. Bei den Musikantenmäusen lernen die Kinder spielerisch die ersten musikalischen Grundlagen. Zu den Kursinhalten zählen Singen und Sprechen, Bewegung und Tanz, Musikhören, elementares Instrumentalspiel, Erfahrungen mit einfachen Inhalten der Musiklehre und Instrumentenkunde.  Kinder ab sechs Jahren können als Vorstufe zu einem Instrument bei der Stadtkapelle den Kurs „Bongolinos“ belegen. Der Kurs beinhaltet das Kennenlernen verschiedener Spieltechniken auf Bongos mit einfachen Rhythmen. Informationen zu den Bongolinos und den Musikantenmäusen gibt es unter 07821/921002.

Start in die Sommerferien

Die Stadtkapelle hat sich in die Sommerferien verabschiedet und wünscht allen einen erholsamen Urlaub. Das Hauptorchester beginnt bereits am 5. September wieder mit den Proben für die Chrysanthemengala, die am 25. Oktober in der Stadthalle stattfinden wird. Der Instrumentalunterricht und die Proben der anderen Orchester beginnen wieder in der ersten Schulwoche.

Mäusefest 2008

Die Starterkids, die Musikantenmäuse und die Bongolinos zeigten ihren Eltern und Großeltern, was sie in der musikalischen Früherziehung bei der Stadtkapelle übers Jahr alles so einstudiert hatten. Bevor es aber soweit war, begrüßte das Orchester der Jüngsten, die Bläserzwerge, unter der Leitung von Margot Volk mit einigen schmissigen Weisen die Gäste. Danach führte der Rabe „Musikus vom Mäusetal“ (Joachim Volk) die Zuhörer auf eine musikalische Reise, die beim Sommerfest auf der Wiese startete und wieder endete. Dazwischen wurde unzähligen Tieren wie der Schnecke Mira, einer Schar Entlein, vielen Vogelkindern, einem Schwarm Bienen und einem Chor an Fröschen und zuletzt noch einem Dromedar, einem Pandabären und einem Kakadu ein Besuch abgestattet. Da wurde geklimpert, gerasselt, getrommelt, gesungen und geklopft – und manche Akteure waren vor Begeisterung gar nicht mehr zu stoppen. Die über 80 Kinder waren zu Recht mächtig stolz auf ihre musikalische Geschichte. Der besondere Dank des Vereins galt den Kursleitern Margot und Stephanie Volk sowie Marion Haid für das gelungene Gesamtwerk und das tolle Engagement im ganzen Jahr. Zum Abschluss zeigte noch das Vororchester mit Stücken wie „Eye of  the tiger“ oder „Fluch der Karibik“ sein beachtliches Können und einige Zuhörer hatten auf dem Heimweg noch das vergnügliche Singen, das Glockenspiel oder das Trommeln der Kleinsten im Ohr.